Archiv der Kategorie: Einzelveranstaltungen

Der Friedhof Ohlsdorf als begehbares Geschichtsbuch | Kurs Nr. 182-111.14

Der Friedhof Ohlsdorf ist ein Spiegel der Begräbniskultur seit seiner Eröffnung. Eine Vielzahl von Denkmälern erinnert jedoch auch an einschneidende, oft katastrophale Ereignisse nicht nur der Hamburger Geschichte: die Soldatengräber, das Mahnmal für die Opfer der NS-Diktatur und die Grabanlagen der Kriegsgefangenen und der Opfer des NS-Regimes, die Gedenkstätten für die Opfer des Feuersturms, für die Flutopfer 1962 sowie die gemeinschaftliche Grabanlage für die „Revolutionsgefallenen“ der Jahre 1918/20. Gedenktafel und -stein erinnern an die Opfer der Cholera-Epidemie des Jahres 1892, eine gemeinsame Begräbnisstätte an die Toten des Primus-Schiffsunglücks. Die „Ämtersteine“ wurden von den gemeinsamen Begräbnisstätten der Zünfte und Innungen auf den alten Friedhöfen nach Ohlsdorf überführt – sie führen noch weiter in die Geschichte zurück.

Wichtig: Wir werden auch ein Stück mit dem HVV – Bus fahren; die Fahrkarte ist nicht im TN-Beitrag enthalten.

Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen


Kurs-Nr. 182-111.14
Kurstitel Der Friedhof Ohlsdorf als begehbares Geschichtsbuch
Dozent/in Johann Peter Nissen
Tag / Uhrzeit Mi.,17.10.18, 11.00 – 14.00 Uhr
Dauer ca. 3 Z-Std.
Gebühr: € 15,- / Erm.: keine
Ort vor dem Gebäude der Hauptverwaltung,
auf dem Friedhofsgelände

Noch mehr Treppenhäuser: Hamburgs Weltkulturerbe | Kurs Nr. 182-111.16

Gegen Ende des 19. Jh. wandelte sich die Hamburger Innenstadt zur Geschäftsstadt, zur „City“. Es entstanden große Bürohäuser mit frei einteilbaren Geschossflächen zur Vermietung an zahlreiche kleinere und mittlere Firmen: die Kontorhäuser. Repräsentative Schauseiten und Eingangsbereiche sowie gediegen-solide Treppenhäuser zeugen vom Wohlstand und Selbstbewusstsein der Eigentümer und der Firmeninhaber. Dass die Kontorhäuser in dieser Form entstanden sind, ist im wesentlichen eine Folge, somit ganz natürlich, dass der Antrag auf Anerkennung als Weltkulturerbe für beide Stadtbereiche gemeinsam gestellt wurde – vor drei Jahren hatte die Hansestadt damit schließlich Erfolg. Und Hamburg konnte sich endlich von dem Makel befreien, als einziges Bundesland kein Weltkulturerbe zu besitzen. Wir spazieren durch die Speicherstadt und das Kontorhausviertel und erleben so, warum beide zusammen eine Einheit bilden

Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen


Kurs-Nr. 182-111.16
Kurstitel

Noch mehr Treppenhäuser: Hamburgs Weltkulturerbe

Dozent/in Johann Peter Nissen
Tag / Uhrzeit Mi., 05.12.18, 13.00 – 16.00 Uhr
Dauer ca. 3 Z-Std.
Gebühr: € 15,- / Erm.: keine
Ort

Ort: U-Bahn Baumwall,
Ausgang Speicherstadt / Elbphilharmonie

Freie und Hansestadt Hamburg | Kurs Nr. 182-111.10

In zwei Stunden vom Markt bis zur Elbe.

Der Hamburger Rathausmarkt zeugt von der wohlhabenden Kaufmannstadt Hamburgs. Vielleicht begann doch hier alles!

Aber Sie sehen jetzt die bekannten wichtigen Teile der demokratischen und verwaltungstechnischen Wirkung Hamburgs ab Ende des 19. Jahrhunderts. Aber was war vorher? Wenige Schritte zum Beginn der Besiedlungsstätte, der Vereinigung der Alt – und Neuen Stadt, der Einrichtungen, die die Kaufleute für ihre Geschäfte benötigten, wie altes Rathaus, Börse, Waage, alter Kran. Warum sind davon keine Relikte mehr vorhanden? Nur zum Teil trifft der Ausspruch von Lichtwark von der

„Freien und Abrissstadt Hamburg“ zu. Erklärungen zum Brandgeschehen von 1842 und der daraus resultierenden Bautätigkeit.

Welches Gebäude brauchten die Hamburger noch für ihre Kaufmannstätigkeiten und wo waren sie?

Hintergründe über die Politik der alten Hamburger, um den Glanz und den Stand in ihrer Umgebung zu bekommen und zu erhalten werden, aufgezeigt ebenso wie die sozialen Gegebenheiten der vergangenen Jahrhunderte, soweit man sie erforscht hat.

Der Spaziergang ist ebenso für junge Teilnehmer, die ihre Geschichtskenntnisse vertiefen wollen, wie auch für andere, die sich noch einmal in Hamburg umsehen wollen, geeignet.

Wichtig: eine HVV-Karte ist nicht im TN-Beitrag enthalten.

Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen


Kurs-Nr. 182-111.10
Kurstitel Freie und Hansestadt Hamburg
Dozent/in Edda Ilgen
Tag / Uhrzeit Mi., 05.09.18, 15.00 – 17.00 Uhr
Dauer ca. 2 Z-Std.
Gebühr: € 12,- / Erm.: keine
Ort Rathaus Hamburg Portal, oder 14.15 Uhr U-Bahn Steinf. Allee

Musiker in Hamburg | Kurs Nr. 182-111.11

Über moderne Musiker und ihre Auftritte in Hamburg wird in den Medien täglich ausführlich berichtet. Hamburg hat einen Ruf als Musicalstadt und auch die Elbphilharmonie trägt zum Status bei. Aber war das schon immer? Früher galt Hamburg als kaufmännisch geprägt und wenig kulturell interessiert.

Ob das Vorurteil richtig ist, können Sie auf einem Rundgang vom Gänsemarkt bis zum Michel überprüfen. Jeder weiß, dass Brahms in Hamburg nicht anerkannt wurde. Stimmt das überhaupt?

Wo fanden und finden Opern- und Operettenaufführungen statt? Hat die Laeitzhalle einen guten Ruf gegenüber der Elbphilharmonie zu verteidigen. Ich erkläre Ihnen besondere Stätten. Über Jahrhunderte sammelten sich darin Eifersüchteleien, Duelle und andere wunderschöne Geschichten zum Erzählen an.

Wir beginnen am Gänsemarkt, gehen über Laeitzhalle und den Rest des alten Gängeviertels über den Großmarkt und Peterstraße bis zum Michel.

Sicherlich tragen Sie durch Fragen zu einer lebendigen Diskussion während der Führung bei.

Wichtig: eine HVV-Karte ist nicht im TN-Beitrag enthalten.

Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs-Nr. 182-111.11
Kurstitel

Musiker in Hamburg

Dozent/in Edda Ilgen
Tag / Uhrzeit

Fr., 07.11.18, 14.00 -16.00 Uhr

Dauer ca. 2 Z-Std.
Gebühr: € 12,- / Erm.: keine
Ort

U2 Gänsemarkt; Ausgang  Dammtorstr., oder 13.15 Uhr U-Bahn Steinf. Allee

Grindelviertel | Kurs Nr. 182-111.12

Grindelviertel

Warum waren am Grindelviertel so viele Juden? Was hatte es damit für eine Bewandnis? Wo standen ihre Synagogen und Bethäuser? Von einigen wissen wir die Stätte. Wo erhielten die Kinder ihre Schulausbildung? Wo waren die Lokale und Theater? Wie lebten diese Menschen und was unterschied sie von den Deutschen, außer ihre Religion?

Man sollte es sich noch einmal anschauen, bevor es irreparabel zerstört und durch z.B. Wohnraumverdichtung und Umwandlung von Wohnraum verändert wird.

Weiß man eigentlich genug von den staatlichen Ausplünderungsmaßnahmen?

Und welches Schicksal steckt hinter den Messingschildern in den Straßen mit den nackten Daten der Geburt und des Todestages?

Neben des Lebens von Unbekannten werde ich auch von dem Schicksal eines der berühmtesten Ärzte berichten, sich dessen vorletzte Wohnung man sich noch vorstellen kann. Die Kammerspiele sind eng mit ihrer ersten Prinzipalin Ida Ehre verbunden.

Der zweistündige Rundgang vermittelt die Anmutung des kleinbürgerlichen Viertels, in dem die jüdische Bevölkerung sich nicht von der deutschen unterschied.

Wichtig: eine HVV-Karte ist nicht im TN-Beitrag enthalten.

Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs-Nr. 182-111.12
Kurstitel

Grindelviertel

Dozent/in Edda Ilgen
Tag / Uhrzeit

Mi., 28.11.18, 19.30 – 21.30 Uhr

Dauer ca. 2 Z-Std.
Gebühr: € 12,- / Erm.: keine
Ort

U2, Ausgang St. Pauli, oder
18.45 Uhr U-Bahn Steinf. Allee