„Freie und offene Software“ – eine Alternative zu Windows / Windowsprogrammen

Einen „Lock down“ kennt mittlerweile jeder, aber kaum einer kann sich etwas unter dem Begriff digitaler „Lock in“ vorstellen.

Appstorezwang, Lizenzfreischaltung, Bezahlsoftware, teure Abo-Dienste und proprietäre Dateiformate erzeugen eine starke Abhängigkeit bei dem Einsatz von geschlossener Software (z.B. Windows etc.).

In dieser Kursreihe geht es um das genaue Gegenteil – die freie und quelloffene Software. Statt der „geschlossenen“ Software wird hier konsequent die freie Software priorisiert und auf offene Standards gesetzt.

Unter „Freier Software“ wird jegliche Software verstanden, die allen Nutzenden vier grundsätzliche Rechte / Freiheiten einräumt

Das Recht, die Software

  • zu verwenden (zu jedem Zweck und ohne Einschränkung
  • zu verstehen (den Quellcode einzusehen, um das Programm untersuchen zu können)
  • zu verbreiten (das Programm beliebig oft zu kopieren und weiter zu verteilen)
  • zu verbessern (das Programm zu verändern und eine neue Version selbst zu veröffentlichen)

Teil 1 der Kursreihe beschäftigt sich zuerst mit einer Abgrenzung zwischen der geschlossenen und offenen Software (insbesondere auch in Bezug auf die Lizenzen). Die Installation und die Bedienung der Ubuntu-Distribution (Betriebssystem auf Linux-Basis mit verschiedenen Anwenderprogrammen) bilden in diesem Teil den Schwerpunkt.

Weiter geht es dann in Teil 2 mit fortgeschrittenen Bedienungs- und Anwendungsmöglichkeiten. Zusätzliche Anwenderprogramme für das Ubuntu-System vervollständigen diesen Teil.

Alles nur geCloud oder keep your data close? Neben der Beantwortung dieser Frage beschäftigen wir uns in Teil 3 und 4 mit der Installation und dem Betreib einer privaten Cloud auf einem Ubuntu-System. Wir setzen dabei auf eine bewährte – natürlich freie – Cloudsoftware, die in vielen europäischen Ländern im Einsatz ist.

Sämtliche Software (Betriebssystem und Anwenderprogramme) – mit der in dieser Kursreihe gearbeitet wird – ist kostenlos und wird im Internet zum Herunterladen angeboten.

Die Computerarbeitsplätze der VHS sind so eingerichtet, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern gegeben ist. Die VHS achtet auch auf ein gutes Lüftungs- und Pausenkonzept.